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Copilot-Lizenzen: Was braucht dein KMU wirklich?

Zwei unterschiedlich grosse Zugangskarten als Symbol für passende Copilot-Lizenzen.

Die Frage nach der richtigen Copilot-Lizenz beginnt bei der Arbeit, die du damit erledigen möchtest. Eine Zusammenfassung im Chat, der Zugriff auf Unternehmenswissen und ein eigener Agent sind unterschiedliche Anforderungen. Ein pauschaler Vergleich nach Unternehmensgrösse greift deshalb zu kurz.

Zuerst die vorhandenen Lizenzen prüfen

Microsoft unterscheidet unter anderem Copilot Chat und zusätzliche Copilot-Lizenzen. Die enthaltenen Funktionen hängen von der vorhandenen Lizenz und dem vorgesehenen Einsatz ab. Für Copilot Business nennt Microsoft unter anderem Business Basic, Standard und Premium als Voraussetzungen. Die vollständige Zuordnung steht in den offiziellen Lizenzoptionen.

Für die Planung bedeutet das: Erfasst die bestehenden Pläne pro Nutzergruppe, bevor ihr etwas ergänzt. Notiert auch, welche Anwendungen tatsächlich verwendet werden.

Die benötigten Funktionen konkret beschreiben

Drei Fragen helfen beim Gespräch über die Lizenzierung:

  • Soll Copilot vor allem Texte und hochgeladene Dateien bearbeiten oder Informationen aus der Arbeitsumgebung finden?
  • In welchen Anwendungen soll das Team arbeiten?
  • Sind eigene Agenten oder zusätzliche Verbindungen zu Fachanwendungen vorgesehen?

Aus diesen Antworten entsteht eine prüfbare Anforderungsliste. Begriffe wie «Business» oder «Enterprise» ersetzen diese Liste nicht. Sicherheits- und Aufbewahrungsanforderungen müssen ebenfalls für die gesamte Umgebung betrachtet werden.

Einen Pilot vollständig kalkulieren

Zur Kalkulation gehören neben Lizenzen auch die Einrichtung, die Vorbereitung geeigneter Daten, Schulung und die Auswertung. Bei eigenen Anwendungen können zusätzliche Leistungen oder verbrauchsabhängige Kosten hinzukommen. Welche davon nötig sind, prüfen wir für den konkreten Einsatz.

Wir würden mit einer ausgewählten Gruppe und wenigen wiederkehrenden Aufgaben beginnen. Legt vorher fest, was ihr vergleichen wollt: Bearbeitungszeit, Nacharbeit und Qualität des Ergebnisses. Eine schnell erzeugte Antwort ist noch keine Zeitersparnis, wenn sie anschliessend aufwendig korrigiert werden muss.

Die Entscheidung nachvollziehbar machen

Am Ende sollte klar sein, welche Nutzergruppe welche Funktionen erhält, welche Kosten laufend entstehen und wann ihr die Nutzung wieder beurteilt. So lässt sich ein Pilot gezielt ausbauen oder anpassen.

Aktuelle Preise und Vertragsbedingungen prüfst du im konkreten Angebot und bei Microsoft. Frühere Aktionspreise sind keine Grundlage für eine neue Bestellung.

Du möchtest eure vorhandenen Lizenzen und die nächsten Schritte einordnen? Lass uns eure Einführung besprechen.

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