Microsoft bietet jetzt zwei Copilot-Lizenzen an: Business ab CHF 18 und Enterprise ca. CHF 30. Wir erklären die Unterschiede.


Seit Dezember 2025 hat Microsoft die Copilot-Landschaft ordentlich aufgeräumt. Statt eines "one size fits all"-Ansatzes gibt es jetzt zwei klare Optionen:
Für viele KMUs ist das eine gute Nachricht: Der Einstieg in die KI-Welt kostet plötzlich 40% weniger. Aber was genau bekommst du für den günstigeren Preis – und wann lohnt sich das teurere Paket?
| Feature | Copilot Business (ab CHF 18) | Copilot Enterprise (CHF 30) |
|---|---|---|
| Zielgruppe | KMUs bis 300 MA | Grössere Unternehmen |
| Word, Excel, PPT, Outlook | ✅ Ja | ✅ Ja |
| Teams Integration | ✅ Ja | ✅ Ja |
| Microsoft Graph | ✅ Ja | ✅ Ja |
| SharePoint-Suche | ✅ Ja | ✅ Ja + erweitert |
| Microsoft Purview | ❌ Nein | ✅ Ja |
| Copilot Studio | Eingeschränkt | ✅ Vollständig |
| Erweiterte Audit-Logs | ❌ Nein | ✅ Ja |
Preise ohne Gewähr, Stand Januar 2026.
Für die meisten Schweizer KMUs ist Copilot Business die richtige Wahl, wenn:
Die Kernfunktionen sind identisch: Du kannst in Word Texte generieren, in Excel Daten analysieren, in PowerPoint Präsentationen erstellen und in Outlook E-Mails zusammenfassen. Diese Funktionen sind in beiden Versionen gleich.
Wenn ihr keine spezifischen regulatorischen Anforderungen habt (wie sie z.B. in der Finanzbranche oder im Gesundheitswesen gelten), reicht der Basis-Datenschutz von Copilot Business völlig aus.
Der günstigere Preis macht es einfacher, Copilot mit einer Pilotgruppe zu testen, bevor ihr euch für einen breiteren Rollout entscheidet.
Microsoft positioniert Copilot Business explizit für KMUs. Wenn ihr in diese Kategorie fallt, ist das euer Produkt.
Copilot Enterprise ist die bessere Wahl, wenn:
Banken, Versicherungen, Gesundheitswesen: Wenn ihr strenge Compliance-Anforderungen erfüllen müsst, braucht ihr die Integration mit Microsoft Purview. Damit könnt ihr kontrollieren, welche Daten Copilot nutzen darf und detaillierte Audit-Logs erstellen.
Mit Copilot Studio könnt ihr massgeschneiderte KI-Assistenten erstellen – etwa einen HR-Bot oder Sales-Bot. In der Enterprise-Version ist das ohne Einschränkungen möglich.
Wenn ihr schon auf der Enterprise-Lizenzschiene seid, macht es oft Sinn, auch beim Copilot zu bleiben.
Enterprise bietet granulare Kontrolle darüber, welche Daten Copilot "sehen" darf.
| Unternehmensgrösse | Branche | Empfehlung |
|---|---|---|
| 5-50 Mitarbeitende | Alle ausser reguliert | Copilot Business |
| 50-300 Mitarbeitende | Dienstleistung, Handel | Copilot Business |
| 50-300 Mitarbeitende | Finanz, Gesundheit, Legal | Copilot Enterprise |
| 300+ Mitarbeitende | Alle | Copilot Enterprise |
Lass uns kurz rechnen:
Copilot Business für ein 20-Personen-Team:
20 × CHF 18 × 12 Monate = CHF 4'320/Jahr
Copilot Enterprise für dasselbe Team:
20 × CHF 27 × 12 Monate = CHF 7'200/Jahr
Die Frage ist: Spart Copilot jedem Mitarbeiter mindestens 15-30 Minuten pro Woche? Bei einem Stundenlohn von CHF 50 wären das CHF 65-130/Monat – deutlich mehr als die Lizenzkosten.
Für die meisten KMUs ist Copilot Business der richtige Einstieg:
Startet mit einer Pilotgruppe von 5-10 Power-Usern, sammelt Erfahrungen, und skaliert dann. Wenn ihr feststellt, dass ihr Compliance-Features oder eigene Agents braucht, könnt ihr immer noch upgraden.
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